Kardiale Fitness & Präoperative Abklärung

FMH Kardiologie · Stadt Zürich – an beiden Seeseiten

Kardiale Fitness & Präoperative Abklärung

Präoperative Herzabklärung und Sporttauglichkeit. Befund an Ihre Operateurin in 48 Stunden. Auch für Fitness-Baseline.

Schnelle Abklärung, verlässlicher Befund

Unsere präoperative Abklärung richtet sich nach der Art des geplanten Eingriffs und Ihrem individuellen Risikoprofil. Wir testen Ihre kardiale Belastbarkeit mit Belastungs-EKG, Spiroergometrie oder Stressechokardiographie, je nachdem welches Verfahren die genauesten Antworten liefert. Wir erstellen einen strukturierten Bericht und senden ihn direkt an Ihr Behandlungsteam. Kein Hin und Her zwischen Praxen, kein Warten auf Briefe. Ihr Kardiologe erklärt Ihnen alle Ergebnisse persönlich am selben Tag.

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Schnelle Abklärung, verlässlicher Befund

Unsere präoperative Abklärung richtet sich nach der Art des geplanten Eingriffs und Ihrem individuellen Risikoprofil. Wir testen Ihre kardiale Belastbarkeit mit Belastungs-EKG, Spiroergometrie oder Stressechokardiographie, je nachdem welches Verfahren die genauesten Antworten liefert. Wir erstellen einen strukturierten Bericht und senden ihn direkt an Ihr Behandlungsteam.

Kein Hin und Her zwischen Praxen, kein Warten auf Briefe. Ihr Kardiologe erklärt Ihnen alle Ergebnisse persönlich am selben Tag.

Wer braucht eine kardiale Fitness-Abklärung?

Sie sollten einen Termin buchen, wenn Sie für eine Operation eingeplant sind und Ihr Chirurg oder Ihr Spital eine kardiologische Freigabe verlangt. Das gilt für grosse Eingriffe wie Gelenkersatz (Hüfte, Knie), Bauchoperationen, Gefässchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie oder thorakale Eingriffe ebenso wie für kleinere Operationen bei Patienten mit bestehenden Herzerkrankungen oder kardiovaskulären Risikofaktoren. Auch wenn Sie bestätigen wollen, dass Ihr Herz fit genug ist für Anästhesie und die postoperative Genesung, sind Sie bei uns richtig.

Ausserhalb der OP-Planung ist eine Abklärung sinnvoll, wenn Sie ein neues oder intensiveres Trainingsprogramm starten wollen und einen sicheren Ausgangspunkt brauchen. Wenn Sie Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, eine koronare Herzkrankheit, Vorhofflimmern oder eine Familiengeschichte mit Herzerkrankungen mitbringen, sollten Sie Ihre kardiale Belastbarkeit vor einem Trainingsstart professionell prüfen lassen. Auch Symptome wie Atemnot, Brustbeschwerden, Herzklopfen oder Schwindel, die bei körperlicher Anstrengung auftreten, verdienen eine gezielte kardiale Untersuchung, bevor Sie die Aktivität steigern.

Und wenn Sie über 50 sind und nach einer längeren Pause wieder mit intensivem Sport beginnen wollen, ist eine Baseline-Untersuchung der beste Weg, sicher zu starten. Eine gründliche Abklärung erkennt potenzielle Risiken im Voraus und gibt Ihnen und Ihrem Behandlungsteam die Sicherheit, informiert den nächsten Schritt zu planen.

Diagnostische Tests: Was wir messen und warum

Je nach Ihrer Situation und dem geplanten Eingriff setzt Ihr Kardiologe verschiedene diagnostische Verfahren ein, alle vor Ort in unserer Praxis in Zürich für schnelle Ergebnisse ohne externe Überweisungen. Das Ruhe-EKG (Elektrokardiogramm) zeichnet die elektrische Aktivität Ihres Herzens auf und erkennt Arrhythmien, Leitungsprobleme und Ischämiezeichen, die vor einer Operation oder einem Trainingsstart relevant sind. Die Echokardiographie zeigt Herzstruktur, Klappenfunktion, Wandbewegungen und Pumpeffizienz (Ejektionsfraktion) per Ultraschall und stellt sicher, dass Ihr Herz Anästhesie oder körperliche Belastung sicher bewältigen kann.

Das Belastungs-EKG auf dem Ergometer beurteilt, wie Ihr Herz auf stufenweise steigende Anstrengung reagiert. Es hilft, sichere Trainingsniveaus zu bestimmen, deckt belastungsinduzierte Arrhythmien und koronare Durchblutungsstörungen auf, die in Ruhe nicht sichtbar sind, und misst Ihre funktionelle Kapazität in MET. Für eine genauere Analyse der Leistungsfähigkeit setzen wir die Spiroergometrie ein, die gleichzeitig Herzfrequenz, Blutdruck, EKG und Atemgase (O2-Aufnahme, CO2-Abgabe) misst und so Ihre maximale kardiopulmonale Kapazität (VO2max) bestimmt.

Das ist der Goldstandard zur Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit und wird auch für die Trainingszonen-Bestimmung verwendet. Die Stressechokardiographie kombiniert Ultraschall mit Belastung und zeigt, ob unter Anstrengung neue Wandbewegungsstörungen auftreten, die auf eine koronare Herzkrankheit hindeuten. Bei Bedarf legen wir ein Langzeit-EKG über 24 bis 72 Stunden an, um intermittierende Rhythmusstörungen zu erfassen.

Bluttests messen Cholesterin, Entzündungsmarker, kardiale Biomarker wie Troponin und BNP sowie weitere Indikatoren, die für die Anästhesiesicherheit und die Langzeit-Herzgesundheit relevant sind.

Präoperative Herzuntersuchung nach ESC-Leitlinien

Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) hat klare Leitlinien für die präoperative kardiovaskuläre Risikostratifizierung veröffentlicht, die wir in unserer Abklärung konsequent anwenden. Der Umfang der Untersuchung richtet sich nach dem Risiko des geplanten Eingriffs (niedrig, mittel, hoch) und Ihren individuellen Risikofaktoren. Bei niedrigem chirurgischem Risiko und einem Patienten ohne kardiale Vorgeschichte genügt in vielen Fällen ein Ruhe-EKG und eine gezielte Anamnese.

Bei mittlerem und hohem Risiko, etwa bei grossen Bauchoperationen, Gefässchirurgie oder Thoraxeingriffen, ergänzen wir Belastungs-EKG, Echokardiographie, Laborwerte und bei Bedarf die Stressechokardiographie, um belastungsinduzierte Ischämien aufzudecken. Wir erstellen einen strukturierten Bericht, der alle geforderten Informationen enthält: Herzrhythmus, Pumpfunktion (Ejektionsfraktion), Klappenstatus, Belastbarkeit in MET (metabolische Äquivalente), eine klare Risikobewertung und unsere Empfehlung zum perioperativen Management. Dieser Bericht geht direkt an Ihre Operateurin, Ihren Anästhesisten oder Ihr Spital, in einem Format, das Kliniken in der ganzen Schweiz akzeptieren.

Wir klären auch, ob vorbestehende Medikamente wie Blutverdünner, Betablocker, ACE-Hemmer oder Antiarrhythmika vor dem Eingriff pausiert, dosisreduziert oder unverändert weitergeführt werden sollen. Diese Empfehlung ist im Befund dokumentiert. So hat Ihr gesamtes Behandlungsteam, Chirurgin, Anästhesist und Stationsarzt, die Informationen, die es für eine sichere OP und eine komplikationslose Genesung braucht.

Return-to-Sport-Assessment

Nach einem Herzeingriff, einer langen Trainingspause oder bei neu entdeckten Risikofaktoren wollen Sie wissen, was Sie Ihrem Herz zumuten können und wo die Grenze liegt. Unser Return-to-Sport-Assessment gibt Ihnen eine klare, medizinisch fundierte Antwort. Wir messen Ihre Belastungsgrenze auf dem Ergometer oder mit der Spiroergometrie und bestimmen Ihre individuellen Trainingszonen: aerobe Schwelle (der Punkt, ab dem die Laktatproduktion ansteigt), anaerobe Schwelle (die Belastungsintensität, die Sie nicht lange durchhalten können) und maximale Herzfrequenz.

Die Spiroergometrie liefert zusätzlich Ihre VO2max, den Goldstandard für die kardiopulmonale Fitness. Die schriftliche Empfehlung für Ihren Trainingsplan enthält konkrete Angaben: welche Herzfrequenzbereiche für Sie sicher sind, welche Sportarten geeignet sind (Ausdauer, Kraft, Intervall, Mannschaftssport), welche Intensitäten Sie zunächst vermeiden sollten und wie Sie die Belastung über Wochen schrittweise steigern können. Wenn Sie nach einem Herzinfarkt, einer Klappenoperation, einer Katheterablation oder einer Rhythmusstörung wieder Sport treiben wollen, planen wir den Wiedereinstieg stufenweise und mit klaren Meilensteinen.

Auch für Sportler ohne bekannte Herzerkrankung, die eine kardiale Fitness-Baseline vor einem Marathon, Triathlon, Bergsteigen oder intensivem Krafttraining brauchen, ist das Assessment sinnvoll. Sie bekommen nicht nur Zahlen auf Papier, sondern eine verständliche Erklärung, was sie für Ihren Alltag und Ihr Training bedeuten, und einen Plan, den Sie direkt umsetzen können.

Befund in 48 Stunden

Ihr OP-Termin steht fest und Sie brauchen die kardiologische Freigabe schnell. Wir planen die Abklärung so, dass der fertige, unterschriebene Befund innerhalb von 48 Stunden bei Ihrem Chirurgen, Ihrer Anästhesistin oder Ihrem Spital liegt. Bei dringenden Fällen, wenn die OP in den nächsten zwei bis drei Tagen ansteht, schaffen wir die komplette Abklärung und den fertigen Befund am selben Tag.

Rufen Sie uns an, schildern Sie Ihre Situation, und wir finden einen Termin, der zu Ihrem Zeitplan passt. Ihr Kardiologe erklärt Ihnen die Ergebnisse noch während des Besuchs, sodass Sie die Praxis mit Klarheit verlassen: Ist Ihr Herz bereit für den Eingriff? Gibt es Einschränkungen oder Vorsichtsmassnahmen, die der Anästhesist kennen muss?

Muss die Medikation vor der OP angepasst oder pausiert werden? Gibt es ein erhöhtes Narkoserisiko, das besondere Überwachung erfordert? Der offizielle Befund, von einem erfahrenen Kardiologen unterschrieben und in einem standardisierten Format verfasst, das Spitäler und Versicherungen in der ganzen Schweiz akzeptieren, wird innerhalb der vereinbarten Frist zugestellt, per Fax, sicherem E-Mail oder Post.

So verzögert die kardiale Freigabe Ihren Operationstermin nicht. Bei Rückfragen des chirurgischen Teams stehen wir für ein direktes Arzt-zu-Arzt-Gespräch zur Verfügung.

Häufige Fragen

Warum braucht es vor einer Operation eine kardiale Abklärung?

Vor grösseren Eingriffen wollen Chirurg und Anästhesist wissen, ob Ihr Herz die Narkose und die Belastung der Operation sicher trägt. Eine kardiale Abklärung erkennt Risiken wie eine durchblutungsbedingte Herzschwäche, Klappenfehler oder Rhythmusstörungen frühzeitig, sodass der Eingriff sicherer geplant werden kann.

Was ist in der Abklärung enthalten?

Im Standard untersuchen wir Ihr Herz mit einem Ruhe-EKG, einer Echokardiografie (Ultraschall des Herzens) und einem Belastungstest. Je nach Befund und geplantem Eingriff ergänzen wir die Untersuchung gezielt, etwa mit einem Langzeit-EKG.

Bekomme ich einen Bericht für meinen Chirurgen oder Anästhesisten?

Ja. Sie erhalten einen schriftlichen kardiologischen Bericht mit einer klaren Einschätzung der Operationsfähigkeit und allenfalls konkreten Empfehlungen für die Narkose. Diesen Bericht können Sie direkt an Ihren Chirurgen und Anästhesisten weitergeben, oder wir senden ihn auf Wunsch zu.

Kann ich auch ohne geplante Operation kommen, etwa vor einem Trainingsstart?

Ja, eine kardiale Fitness-Abklärung lohnt sich auch ohne Eingriff. Wenn Sie wieder intensiver Sport treiben oder ein Trainingsprogramm aufnehmen möchten, prüfen wir mit Belastungstest und Echokardiografie, wie belastbar Ihr Herz ist und wo Ihre sinnvollen Grenzen liegen.

Wie lange dauert die Abklärung?

Die Untersuchungen finden in einem einzigen Termin statt und dauern in der Regel rund eine Stunde. Den Befund besprechen wir noch am selben Tag mit Ihnen.

Brauche ich eine Überweisung?

Nein. Sie können sich direkt bei uns melden, eine Überweisung von Ihrem Hausarzt ist nicht nötig. In dringenden Fällen erhalten Sie innert 48 Stunden einen Termin.

Wann sollte ich den Termin vereinbaren?

Vereinbaren Sie den Termin idealerweise so früh, dass vor der geplanten Operation noch Zeit für Rückfragen oder allfällige Zusatzuntersuchungen bleibt. So vermeiden Sie, dass Ihr Eingriff wegen einer offenen kardiologischen Frage kurzfristig verschoben werden muss.

Dein Team fürs Herz.

Das Team von Dein Team Herzzentrum

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