Herzkatheter & Koronarangiographie

FMH Kardiologie · Stadt Zürich – an beiden Seeseiten

Herzkatheter & Koronarangiographie

Die präziseste Untersuchung der Herzkranzgefässe. Über einen dünnen Katheter machen wir Verengungen sichtbar und behandeln sie bei Bedarf im selben Eingriff.

Sehen und behandeln in einem Eingriff

Beim Herzkatheter führt Ihr Kardiologe einen dünnen, flexiblen Schlauch über das Handgelenk bis zum Herzen. Mit Kontrastmittel und Röntgen werden Ihre Herzkranzgefässe in Echtzeit sichtbar. Zeigt sich eine relevante Verengung, kann sie oft direkt im selben Eingriff behandelt werden. Sie brauchen keinen zweiten Termin, keine zweite Vorbereitung.

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Sehen und behandeln in einem Eingriff

Beim Herzkatheter führt Ihr Kardiologe einen dünnen, flexiblen Schlauch über das Handgelenk bis zum Herzen. Mit Kontrastmittel und Röntgen werden Ihre Herzkranzgefässe in Echtzeit sichtbar. Zeigt sich eine relevante Verengung, kann sie oft direkt im selben Eingriff behandelt werden.

Sie brauchen keinen zweiten Termin, keine zweite Vorbereitung.

Wann ein Herzkatheter sinnvoll ist

Ein Herzkatheter ist die genaueste Methode, um eine koronare Herzkrankheit zu beurteilen. Ihr Kardiologe empfiehlt ihn, wenn nicht-invasive Tests wie Belastungs-EKG, CT oder Echokardiographie auf eine Durchblutungsstörung hindeuten.

Typische Gründe sind anhaltende Brustenge bei Belastung, ein auffälliger Stresstest oder ein akutes Koronarsyndrom. Auch vor grösseren Operationen kann eine genaue Abklärung der Herzkranzgefässe nötig sein.

Wir besprechen vorher mit Ihnen, was wir erwarten und welche Behandlungsoptionen sich ergeben können, damit Sie informiert in den Eingriff gehen.

Wie der Eingriff abläuft

Der Eingriff findet in einem spezialisierten Herzkatheterlabor an der Hirslanden Klinik Im Park statt. Sie bleiben während der ganzen Zeit wach, die Punktionsstelle wird örtlich betäubt.

Über die Pulsader am Handgelenk führt Ihr Kardiologe den Katheter zu den Herzkranzgefässen. Nach Gabe von Kontrastmittel werden die Gefässe geröntgt und auf Verengungen geprüft. Die reine Diagnostik dauert meist 5-10 Minuten.

Nach dem Eingriff wird die Punktionsstelle mit einem Druckverband versorgt. In der Regel können Sie das Handgelenk schon nach kurzer Zeit wieder bewegen.

Über das Handgelenk, nicht die Leiste

Wir bevorzugen den Zugang über die Arterie am Handgelenk (radialer Zugang). Das ist für Sie deutlich angenehmer als der klassische Zugang über die Leiste.

Sie können nach dem Eingriff sofort wieder aufstehen, das Blutungsrisiko ist geringer und Sie sind schneller wieder mobil. Der radiale Zugang ist heute der internationale Standard für die meisten Kathetereingriffe.

Häufige Fragen

Tut der Eingriff weh?

Nein. Die Einstichstelle wird örtlich betäubt, das Vorschieben des Katheters spüren Sie nicht. Manche Menschen empfinden ein kurzes Wärmegefühl beim Kontrastmittel.

Wie lange muss ich bleiben?

Bei einer reinen Diagnostik können Sie die Klinik meist am selben Tag verlassen. Wird gleichzeitig ein Stent gesetzt, bleiben Sie in der Regel eine Nacht zur Beobachtung.

Ist der Eingriff gefährlich?

Der Herzkatheter ist eine sehr sichere Routineuntersuchung. Ernsthafte Komplikationen sind selten. Ihr Kardiologe bespricht alle Risiken vorab mit Ihnen.

Dein Team fürs Herz.

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